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Mindestuntersuchungszahlen als intensiver Eingriff in die Berufsfreiheit

  • Gunther Schwerdtfeger
  • Maximilian G. Broglie
Part of the MedR Schriftenreihe Medizinrecht book series (MEDR)

Zusammenfassung

Reichen die Zahl der medizinisch indizierten Untersuchungen oder die Zahl der Apparaturen oder das Personal nicht aus, damit der Weiterzubildende die Mindestzahl der fraglichen Untersuchungen auf den bisher vorhandenen Weiterbildungsplätzen in der Mindestweiterbildungszeit von 6 Jahren erfüllen kann, verlängert sich die Zeit bis zur Anerkennung als Gebietsarzt. Das gilt unabhängig davon, was die Weiterbildungsstätten unternehmen, um den Mangel zu verwalten. Bleibt die bisherige Zahl der Weiterbildungsplätze erhalten, verlängert sich die Weiterbildungszeit als solche. Reduzieren die Weiterbildungsstätten die Zahl der Ausbildungsplätze, um auf diesen Plätzen die Weiterbildung dann trotz der gestiegenen Untersuchungszahlen in 6 Jahren „durchziehen“ zu können, entstehen Wartezeiten bis zum Beginn der Weiterbildung. Das Resultat, daß die Anerkennung als Gebietsarzt erst verspätet erworben werden kann, ist auf beiden Wegen gleich.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Gunther Schwerdtfeger
    • 1
  • Maximilian G. Broglie
    • 2
  1. 1.Universität HannoverHannover 1Deutschland
  2. 2.Geschäftsführung BDI e.V.WiesbadenDeutschland

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