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Die gesetzlichen Vorgaben für die Ausgestaltung der Weiterbildung durch die Ärztekammern

  • Gunther Schwerdtfeger
  • Maximilian G. Broglie
Part of the MedR Schriftenreihe Medizinrecht book series (MEDR)

Zusammenfassung

Nach den Heilberufsgesetzen/Kammergesetzen/Ärztekammergesetzen der Länder haben die Ärztekammern einerseits die Aufgabe, den „Inhalt und den Umfang der Gebiete“ in ihrer Weiterbildungsordnung zu regeln (§43 II Nr. 1 NHKG). Das geschieht in den Gebietsdefinitionen der Weiterbildungsordnung,

s. etwa BVerfG (Vorprüfungsausschuß), MedR 1984, 190; BSGE 28, 73 (79); 41, 269 (274); Narr, Ärztliches Berufsrecht, Rn. 407, 408,

für das Gebiet der Inneren Medizin also in Nr. 10, der Anlage zur (Muster)weiterbildungsordnung (vorne S. 2). Über die Gebietsdefinition wird das Tätigkeitsfeld des Gebietsarztes nach außen hin begrenzt. Denn „wer eine Gebietsbezeichnung führt, darf grundsätzlich nur in dem Gebiet... tätig werden, dessen Bezeichnung er führt“ (§ 42 I NHKG). Ein Gebietsarzt, welcher sich an diese Beschränkung nicht hält, riskiert ein berufsgerichtliches Verfahren.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Gunther Schwerdtfeger
    • 1
  • Maximilian G. Broglie
    • 2
  1. 1.Universität HannoverHannover 1Deutschland
  2. 2.Geschäftsführung BDI e.V.WiesbadenDeutschland

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