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Über Längsstabilität und Längsschwingungen von Flugzeugen

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Zusammenfassung

Die Stabilität von Flugzeugen ist in den letzten Jahren vielfach behandelt worden, und zwar nach sehr verschiedenen Methoden. Es fehlt nicht an ganz einfachen Betrachtungen, denen zwar der Vorteil der Durchsichtigkeit nicht abgesprochen werden kann, die aber naturgemaß nur unter sehr vereinfachten Bedingungen richtig sind. Und es fehlt auch nicht an ausführlichen exakten Rechnungen, bei denen jedoch die unmittelbar anschaulichen, konstruktiv wichtigen Gesichtspunkte nicht selten in dem Labyrinth langer Formeln verloren gehen. Wenn nun der auf die Langsstabilitat bezügliche Teil meiner „Vorlesungen über Aerodynamik“ an dieser Stelle veröffentlicht werden soil, trotzdem er namentlich den Theorien von C. Runge und R. Knoller gegenüber nur in der Darstellungsweise neues enthalt, so darf dies vielleicht dadurch entschuldigt werden, daB ich versucht habe, zwischen analytischer Rechnung und mechanischer Anschaulichkeit einen goldenen Mittelweg einzuschlagen. Als wesentliches Hilfsmittel zu diesem Zweck bewahrte sich der Gedanke, die Größen, die mit der Steuerfahigkeit und Stabilitat unmittelbar zu tun haben und lediglich durch diese bestimmt werden, von jenen GröBen zu trennen, die durch sonstige Gesichtspunkte (z. B. Tragfahigkeit, Ökonomie des Fluges usw.) beurteilt werden müssen. Wie weit es dadurch gelungen ist, das umstandliche Problem der Stabilitat durchsichtig darzustellen, mag der Leser beurteilen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1915

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