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Staat und Elektrizität

  • Richard Hartmann

Zusammenfassung

Nachdem wir gesehen haben, welchen beherrschenden Platz sich der elektrische Starkstrom in unserem gesamten Kulturleben errungen und was für einen glänzenden, ununterbrochenen Aufschwung die Elektrotechnik seit vielen Jahren genommen hat, wollen wir nunmehr untersuchen, welche Stellung der Staat gegenüber der Elektrizität gegenwärtig einnimmt, und zunächst erörtern, in welchem Maße bisher die elektrische Energie zur Befriedigung der finanziellen Bedürfnisse des Reiches mit herangezogen worden ist. — Im Jahre 1908 sah sich die Reichsregierung vor die Notwendigkeit gestellt, mit Hilfe neuer Steuern Deckung für einen jährlichen Mehrbedarf von 500 Millionen M. zu schaffen, der erforderlich wurde einmal um die weitere Schuldenvermehrung zu verhindern sowie eine regelmäßige und ausreichende Tilgung der vorhandenen und künftigen Anleihen zu ermöglichen, sodann um das Gleichgewicht zwischen Bedarf und Deckung herzustellen und endlich zwecks Regelung der finanziellen Verhältnisse zwischen dem Reich und den einzelnen Bundesstaaten. Dies Ziel sollte erreicht werden dadurch, daß entgegen früheren Beschlüssen bereits bestehende Steuern nicht wieder aufgehoben oder herabgesetzt wurden, wie die Fahrkarten- resp. die Zuckersteuer, sowie durch die Erschließung ganz neuer Steuerquellen.

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Referenzen

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1917

Authors and Affiliations

  • Richard Hartmann

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