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Das Elektrizitätsmonopol in der Literatur

  • Richard Hartmann

Zusammenfassung

Der Gedanke eines Elektrizitätsmonopols ist nunmehr schon fast ein Dezennium hindurch in der Öffentlichkeit, in der Tages- wie Fachpresse sowie in der wissenschaftlichen Literatur in mehr oder minder ausgiebigem Maße besprochen worden und hat wiederholt zu lebhaften und manchmal mehr temperamentvollen als sachlichen Auseinandersetzungen zwischen seinen Gegnern und seinen Anhängern geführt. Zuerst erörterte ihn gegen Ende des Jahres 1907 in eingehenderer Weise die Magdehurgische Zeitung1), die lebhaft für die Einführung eines Elektrizitätsmonopols eintrat, weil sie der Ansicht war, daß der Streit über direkte oder indirekte Steuern sich am leichtesten durch die Einführung ergiebiger Reichsmonopole beseitigen ließe. Die Zeit sei reif geworden für die großartigste Zentralisierung und Steigerung der motorischen Kräfte. Das Reich dürfe nicht länger zuwarten, sondern müsse den jetzigen günstigen Augenblick für diese große Aufgabe benutzen, und sich „zum Verwalter der motorischen Kräfte im Interesse des gesamten Wirtschaftslebens, im größten und im kleinsten, machen; es wird eine seiner würdige und fruchtbare Aufgabe sein, den belebenden Strom zu den Riesenmotoren der Schiffe und Eisenbahnen, in die Fabriken wie zu den Werkzeugen des Handwerkers zu leiten“.

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Referenzen

  1. 1).
    Vom 19. Nov. 1907.Google Scholar
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    ETZ 1908, S. 575.Google Scholar
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    ETZ 1916, S. 297.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1917

Authors and Affiliations

  • Richard Hartmann

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