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Gesamtüberblick über die Zusammensetzung, Reise, Tätigkeit und die chirurgischen Erfahrungen der Abordnung

  • Kirschner

Zusammenfassung

Am 23. Oktober 1912 fanden sich die Teilnehmer der ersten nach dem Balkankriegsschauplatze bestimmten Abordnungen des Zentralkomitees der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz in Berlin, Am Karlsbad 23, ein. Die für Bulgarien vorgesehene Expedition setzte sich zunächst zusammen aus dem Berichterstatter als dem Chefarzt, aus Dr. Schubert-Frankfurt a. M. als assistierendem Arzte, aus den Schwestern des dem Roten Kreuz zugehörigen Klementinenhauses in Hannover Augustine Jürdens, Henny Stoppenbrink, Marga Mundhenke und Minni Heinrichs und aus den Pflegern Kettmann und Härtel. Wenige Wochen später wurde diese Abordnung durch die Nachsendung weiterer Hilfskräfte, die sich am 12. November mit der Hauptexpedition in Sofia vereinigten, verstärkt, und zwar durch die assistierenden Ärzte Dr. Kohl-Berlin und Dr. Siber, K. Bayer. Oberarzt, und die Klementinenschwestern Albertine Zilla, Milda Reußmann, Ernestine Witke und Camilla Rauchfuß. Die gesamte deutsche Expedition bestand demnach aus vier Ärzten, acht Schwestern und zwei Pflegern.

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Referenzen

  1. 1).
    Die Zahlen in dieser Arbeit umfassen, falls nichts Besonderes bemerkt ist, lediglich das Material der von mir nach Bulgarien geführten Expedition. Da ich kurz darauf noch eine zweite, nach Adrianopel entsandte Expedition leitete, so habe ich, um eine einheitliche Bearbeitung der gemachten Erfahrungen zu geben, die besonders bemerkenswerten Fälle dieser zweiten Expedition in dieser Arbeit mit verwertet. Die in Klammern gesetzten Zahlen bedeuten die Summe der Fälle der bulgarischen Expedition und der in dieser Arbeit herangezogenen Fälle der Adrianopeler Expedition.Google Scholar
  2. 1).
    Die Vornahme einer Spezifizierung der bei den gewöhnlichen Eiterungen der Schußwunden beteiligten Bakterien war infolge des Mangels geeigneter Einrichtungen nicht möglich.Google Scholar
  3. 1).
    Die Journalnummern der I. Expedition nach Bulgarien zählen bei den in Sofia behandelten Kranken von 1–840, bei den in Mustapha-Pascha behandelten Kranken von 5001–5124. Die von der II. Expedition in Adrianopel behandelten Kranken werden angeführt als „Kranke aus dem Hospital des Roten Halbmondes in Adrianopel“, ohne Journalnummer.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Kirschner
    • 1
  1. 1.Universität Königsberg i. Pr.Deutschland

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