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Zusammenfassung und Forschungsperspektive

  • Thomas Braun
Part of the Physica-Schriften zur Betriebswirtschaft book series (PHYSICA-SCHRIFT, volume 69)

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit betrachtet Finanztitelmärkte als Einrichtungen, die dem Zweck dienen, die Nachfrage nach und das Angebot an “Liquidität” zusammenzuführen. Liquide im Sinne der vorliegenden Arbeit ist, wer unbeschränkt über Zahlungsmittel und riskante Titel verfügen kann. Nicht liquide im Sinne der vorliegenden Arbeit ist, wer in eine Zwangslage geraten kann, in der es notwendig wird, riskante Titel gegen Zahlungsmittel zu tauschen, oder wer es umgekehrt als zwingend erachtet, Zahlungsmittel unverzüglich gegen riskante Titel zu tauschen. Wirtschaftssubjekte, auf die letzteres zutrifft, bilden das sog. Publikum. Da notwendige Transaktionen annahmegemäß keinen Aufschub dulden, dürfen sie nicht an Bedingungen geknüpft werden. Das schließt den Verzicht auf Kurslimits und die Inkaufnahme von Preiszugeständnissen ein. Die nicht auszuschließenden Preiszugeständnisse sind Kosten des sofortigen Abschlusses. Je höher die Kosten des sofortigen Abschlusses bei gegebenem Transaktionsvolumen sind, desto weniger liquide gilt ein Markt.

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Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Thomas Braun
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Betriebswirtscharftslehre, insbesondere FinanzwirtschaftUniversität BielefeldBielefeldDeutschland

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