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Einleitung

  • Helmuth-M. Groscurth
Part of the Umwelt und Ökonomie book series (UMWELT, volume 3)

Zusammenfassung

Die gegenwärtige Energieversorgung in Industriestaaten und Entwicklungsländern gefährdet in zunehmendem Maße die natürlichen Lebensgrundlagen. Dies gilt, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß und auf verschiedene Weise, für alle drei derzeitigen Hauptenergiequellen, nämlich
  • die fossilen Brennstoffe, die 1987 weltweit 88.1% des gesamten kommerziellen Primärenergieeinsatzes von 327 EJ (= 10.4 TWa) ausmachten (vgl. Tab. 1.1),

  • die Wasserkraft (6.7%) und

  • die Kernenergie (5.2%).

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Literatur

  1. 1.
    Das entspricht dem Energiegehalt von 2 t Steinkohle (=2t SKE) im Jahr.Google Scholar
  2. 2.
    Alle Angaben zur Bundesrepublik Deutschland in dieser Arbeit beziehen sich auf deren Gebiet vor dem 3.10.1990.Google Scholar
  3. 3.
    Der Faktor 32 wird in Ref. 8 mit dem Argument bestritten, daß er sich nur auf die Fähigkeit des CH4-Moleküls zur Absorption infraroter Strahlung beziehe, aber die Tatsache unberücksichtigt lasse, daß seine effektive atmosphärische Lebenszeit wesentlich kürzer sei als diejenige des CO2.Google Scholar
  4. 4.
    Schwankungen des Solarenergieangebots sind in dieser Abschätzung nicht berücksichtigt. Ihre Einbeziehung führt zu einer deutlichen Erhöhung des Flächenbedarfs.Google Scholar
  5. 5.
    Die Prognos-Studie wurde 1989, also vor Beginn der jüngsten Golfkrise, abgeschlossen.Google Scholar
  6. 6.
    Für die Bundesrepublik bedeutet das nur einen geringfügigen Ausbau der Kernenergie gegenüber der heutigen Nutzung.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Abb. 1.2Google Scholar
  8. 8.
    Das Bruttoinlandsprodukt ist die Summe der im Inland erbrachten Wertschöpfungen in Form von Gütern und Dienstleistungen.Google Scholar
  9. 9.
    Als ausschlaggebend für die Abschätzung der Energiesparpotentiale wird sich jedoch weniger der absolute Bedarf auf einem Temperaturniveau als vielmehr die Struktur der Bedarfsprofile herausstellen.Google Scholar
  10. 10.
    Bei einer isobaren Zustandsänderung ist die umgesetzte Wärmemenge 6Q gleich der Änderung der Enthalpie dH. Für Primärenergieträger gibt die in Joule gemessene Enthalpie deren Heizwert unter Standardbedingungen an und ist in diesem Sinne ein Maß für die im Energieträger enthaltene Energiemenge, wie sie z.B. in nationalen Energiebilanzen ausgewiesen wird.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Kap. 3.1.2Google Scholar
  12. 12.
    Die einzelnen Qualitäten müssen dabei nicht ganzzahlig sein.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Kap. 2.2Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Kap. 2.1.7Google Scholar
  15. 15.
    international Institute for Applied System Analysis in Laxenburg bei WienGoogle Scholar
  16. 16.
    Zur dabei verwendeten Methode der Vektoroptimierung vgl. Kap. C.2.Google Scholar
  17. 17.
    Unter einem Szenario ist ein vollständiger Satz der Konstanten eines Optimierungsmodells zu verstehen. Bei der Betrachtung verschiedener Szenarien erhalten Teile der Konstanten unterschiedliche Werte und werden dann als Parameter bezeichnet. Die Unterschiede in den Optimierungsergebnissen der einzelnen Szenarien lassen Rückschlüsse auf die Bedeutung der Parameter zu.Google Scholar
  18. 18.
    MARKAL = Market Allocation Model; entwickelt durch das Brookhaven National Laboratory (BNL) und die Kernforschungsanlage (KfA) Jülich.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Helmuth-M. Groscurth
    • 1
  1. 1.Physikalisches InstitutUniversität WürzburgWürzburgDeutschland

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