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Überblick über die empirische Wechselkursliteratur und Vorstellung des eigenen Untersuchungsansatzes

  • Tilmann Gerhards
Chapter
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Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 99)

Zusammenfassung

Die verschiedenen theoretischen Ansätze der Wechselkursmodellierung wurden in Teil I der Arbeit vorgestellt. In diesem Kapitel wird ein Überblick über die empirischen Implementationen und die Untersuchungen auf Prognosequalität dieser Modelle gegeben. Übersichten über die Literatur werden auch in Levich [1985] oder MacDonald [1988] ausgewiesen. In diesem Rahmen soll gerade auch auf neuere Untersuchungen eingegangen werden. Im ersten Abschnitt werden die empirischen Arbeiten zu den grundlegenden theoretischen Konzepten der Wechselkursbestimmung betrachtet, d.h. Untersuchungen auf die Kaufkraft- und Zinsparität. Daran anschließend wird in Abschnitt 7.2 ein Überblick über die empirische Literatur der verschiedenen theoretischen Wechselkursmodelle gegeben, die meist in reduzierten Form-Gleichungen implementiert wurden. Abschnitt 7.2.1 behandelt die monetären Modelle mit flexiblen Preisen, diejenigen mit langsamer Anpassung der Güterpreise und die auf Frankel [1979] zurückgehende reduzierte Form, in der speziell die reale Zinsdifferenz berücksichtigt wird. In Abschnitt 7.2.2 werden kurz die Währungssubstitutionsmodelle behandelt, während in Abschnitt 7.2.3 empirische Ergebnisse von Portfoliomodellen besprochen werden. Die Bedeutung von empirischen Wechselkursmodellen, die die Rolle neuer Informationen berücksichtigen, wird in dem darauffolgenden Abschnitt 7.2.4 aufgezeigt. Einige Autoren kombinieren die verschiedenen Ansätze und versuchen dadurch die Qualität der Modelle zu verbessern. Die Resultate dieser Arbeiten werden in Abschnitt 7.2.5 betrachtet.

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Literatur

  1. 1.
    Auch von Edison [1985] und von Taylor und McMahon [1988] wurde die Periode zwischen den zwei Weltkriegen untersucht.Google Scholar
  2. 2.
    Zu der Bedeutung bilateraler Wechselkursrelationen siehe auch Kapitel 9.Google Scholar
  3. 3.
    Die Bestätigung der kontinuierlichen Gültigkeit folgt dabei eher aus der ersten Methode, weniger aus der Regressionsanalyse mit Durchschnittsbetrachtungen, siehe dazu auch Taylor [1987, 1989].Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • Tilmann Gerhards
    • 1
  1. 1.Investment/Research, SGZ-Bank, SüdwestdeutscheGenossenschafts-Zentralbank AGFrankfurt am MainDeutschland

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