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Das Konzept der Kointegration

  • Tilmann Gerhards
Chapter
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Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 99)

Zusammenfassung

Das schwerwiegende Problem, das entsteht, wenn versucht wird, Zeitreihen zu analysieren, die nichtstationär sind, d.h. die integriert der Ordnung k sind, mit k>0, resultiert aus der Tatsache, daß in diesem Fall die normalen statistischen Eigenschaften der ersten und zweiten Momente, z.B. die Eigenschaft der Konvergenz gegen die wahren Größen der Population, nicht mehr gelten (Hendry [1986, S.202]). Mit dem Anstieg der Stichprobengröße divergiert die Verteilung der Konstanten, und sowohl der Regressionskoeffizient als auch R2 haben nicht-degenerierende Verteilungen. Auch die Verteilung der t-Tests divergiert, so daß asymptotisch keine korrekten kritischen Werte für diese konventionellen Signifikanztests existieren; weiterhin konvergiert der Durbin-Watson-Test gegen Null (siehe Phillips [1986]).

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Literatur

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    Zur Definition und Anwendungen der Granger-Kausalität und dem eng damit verbundenen Konzept der Exogenität siehe Granger [1969], Sims [1972] und besonders Engle, Hendry und Richard [1983].Google Scholar
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    In Juselius und Hargreaves [1992] wird daraufhin gewiesen, daß sich aufgrund der Restriktionen die Reihenfolge der Eigenvektoren ändern kann.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • Tilmann Gerhards
    • 1
  1. 1.Investment/Research, SGZ-Bank, SüdwestdeutscheGenossenschafts-Zentralbank AGFrankfurt am MainDeutschland

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