Advertisement

Prognose

  • Otto Rehm
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 17)

Zusammenfassung

Im allgemeinen ist die Prognose des manisch-melancholischen Irreseins als günstig zu bezeichnen. Die einmaligen und die periodischen Erkrankungen schließen die günstige Prognose im allgemeinen in sich. Die subchronischen Fälle erscheinen zweifelhaft; ein Teil derselben geht in Chronizität über und wird dadurch ungünstig. Wenn auch einzelne der sehr lange dauernden Fälle, besonders solche der früheren Altersstufen, heilen, so muß man diese doch als Ausnahmen betrachten; im allgemeinen sind daher die chronischen Fälle als ungünstig (Kreuser1) anzusehen. Die Psychose hört nicht auf, sie hat keinen anderen symptomatologischen Charakter angenommen, aber ihr Verlauf ist ohne Ende. Interkurrente Krankheiten werden durch die schließliche körperliche Erschöpfung begünstigt.

Literatur

  1. 1).
    Kreuser, Spätgenesungen bei Geisteskranken. Zeitschr. f. Psych. 57, 1900.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • Otto Rehm
    • 1
  1. 1.Bremischen StaatsirrenanstaltDeutschland

Personalised recommendations