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Erweiterungs- und Umbauten

  • Erich Heideck
  • Otto Leppin

Zusammenfassung

Wie schon gesagt, wird dem Fabrikbauer seltener die Aufgabe gestellt, eine neue Fabrikanlage zu errichten, als vielmehr bestehende Fabrikanlagen auszubauen. Aber gerade hierbei sind häufig Probleme zu lösen, die besondere Kenntnisse der gesamten Materie voraussetzen und die um so schwieriger sind, je mehr auf den vorhandenen Betrieb Rücksicht genommen werden muß. Daher sollte mit einem Erweiterungsoder Umbau nicht eher begonnen werden, bis eine restlose Klarstellung aller Fragen herbeigeführt ist. In erster Linie ist zu prüfen, ob die Bauabsichten nicht durch behördliche Bestimmungen beschränkt werden. Welcher Art diese Beschränkungen sein können, geht aus den einschlägigen Abschnitten dieses Buches hervor. Ausschlaggebend ist mitunter die Frage, wieweit bestehende Betriebseinrichtungen des Werkes auch für die neuen Verhältnisse ausreichen. Eine Untersuchung der Kessel- und Kraftanlagen, Transformatorenstationen, Schaltanlagen, Zuleitungs- und Verteilungskabel ist daher Vorbedingung. Auch auf die vorhandenen Rohrnetze für die einzelnen Betriebsmittel muß in weitgehendem Maße Rücksicht genommen werden, da grundsätzliche Änderungen eines Rohrleitungsnetzes meist mit beträchtlichen Kosten verknüpft sind. Bei der Erweiterung oder Umstellung der Fabrikation wird auch meist eine Änderung der Entlüftungs- und Absaugungsanlagen notwendig. Bei einer Demontage alter Einrichtungen ergibt sich vielfach, daß dieselben im Laufe der Jahre stark abgenutzt sind und eine Neuanschaffung wirtschaftlicher ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • Erich Heideck
    • 1
  • Otto Leppin
    • 1
  1. 1.Allgemeine ElektricitätsgesellschaftBau- und maschinentechnische, Abteilung der Fabriken OberleitungDeutschland

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