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Zusammenfassung

  • Christoph Schneeweiß
Part of the Schriften zur Quantitativen Betriebswirtschaftslehre book series (QUANTITATIVE, volume 9)

Zusammenfassung

In ihrem zweiten Kapitel hat die vorliegende Arbeit die grundlegenden konzeptionellen Probleme der traditionellen Produktionsplanung und -steuerung (HPS) erörtert. Die hierbei erzielten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammen:
  • Erhebliche konzeptionelle Mängel weist der Kapazitätsabgleich der Produktionsprogrammplanung auf, da
    • nur die Kapazitäten der Endproduktstufen und der potentiellen Engpässe und nicht (simultan) alle Kapazitäten einbezogen werden,

    • der umrüstbedingte Kapazitätsbedarf nicht bekannt ist und

    • die Auswirkungen des Abgleichs auf die mittlere Durchlaufzeit und die Losgrößenplanung nicht antizipiert werden.

  • In bezug auf die Losgrößenplanung ist zu kritisieren, daß
    • die Losgrößen meist ohne Berücksichtigung der Kapazitäten und der Mehrstufigkeit festgelegt werden,

    • als Zielsetzung gewöhnhch ein Kostenkriterium und nicht etwa die Minimierung der mittleren Durchlaufzeit und des mittleren Werkstattbestandes angestrebt wird.

  • Für die Vorlaufverschiebung und die Grobterminierung stehen keine verläßliche Warte- bzw. Vorlaufzeiten zur Verfügung, da die HPS explizit keine Methode bereitstellt, mit der Wartezeiten in Abhängigkeit ihrer tatsächlichen Bestimmungsfaktoren berechnet werden können.

  • Die Kapazitätsbedarfsplanimg teilt den Planimgszeitraum in relativ kurze Perioden ein. Die Unscharfe der Terminrechnung und die Tatsache, daß Kapazitäten zeit-kontinuierlich verfügbar sind, rechtfertigen grundsätzliche Zweifel an der Vorgehensweise des traditionellen CRP.

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Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Christoph Schneeweiß
    • 1
  1. 1.Universität MannheimDeutschland

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