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Schluss

  • Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund in Gemeinschaft mit der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und dem Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat

Zusammenfassung

Seit dem Beginn des neuen Jahrhunderts sind Neuanlagen nicht mehr in, der Anzahl in Angriff genommen worden, wie im Laufe und besonders gegen das Ende des letztverflossenen Jahrzehnts. Einer Zeit, in welcher das Bestreben nach Ausdehnung im rheinisch-westfälischcn Bergbau äusserst lebhaft war, scheint wieder einmal ein Abschnitt ruhiger Ent- wicklung zu folgen, diesmal aber nicht, wie in den 60 er und 80 er Jahren, durch eine schlechte Markt- und Geschäftslage hervorgerufen. Eher kann umgekehrt gesagt werden, dass die im neuen Syndikatsvertrage von 1903 vorgenommene Loslösung der Beteiligungsziffer von der Zahl der Förder- anlagen, insofern als sie einen Hauptanreiz zu Neugründungen beseitigte, eine notwendige Bedingung für die gesunde Weiterentwickelung des Syndikatsverhältnisses und somit für die Erhaltung lohnenden Absatzes war. Erst seit dem Jahre 1903 kann der Umstand, dass die Zahl und Leistungs- fähigkeit der Schachtanlagen der absatzfähigen Förderung immer mehr voran geeilt war, nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich im Sinne der Allgemeinheit als ein Vorzug betrachtet werden.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1905

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  • Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund in Gemeinschaft mit der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und dem Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat

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