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Disposition der Tagesanlagen in den achtziger und neunziger Jahren

  • Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund in Gemeinschaft mit der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und dem Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat

Zusammenfassung

Auf die fast fieberhafte Bauthätigkeit in der Zeit nach dem französischen Kriege, aus der über 50 neue Schachtanlagen stammen, folgte, wie auf die Hochflut der 50 er Jahre, eine längere Ruhepause. Von 1876 bis 1880 wurde kein einziger Schacht neu abgeteuft, und auch während des folgenden Jahrzehnts bis zu dem schon wieder unter einem Wechsel der Konjunktur stehenden Jahre 1890 schritt man nur in zwölf Fällen zum Bau neuer An- lagen. Dies geschah aber nur seitens älterer Gesellschaften zum Zweck der weiteren Aufschliessung ihrer schon im Abbau begriffenen Felder. Die Disposition der Tagesanlagen schloss sich dabei fast ganz den vorhandenen Vorbildern an, was um so weniger auffallen kann, als es sich meist um Gas- und Gasflammkohlenzechen handelte (Zollverein III Hugo II, Graf Bismarck II (Fig. 16), Deutscher Kaiser II). Die einfachen Betriebsverhältnisse dieser ohne Wäsche, Kokerei, mit bescheidener Separation und entsprechend einfacher Verladung arbeitenden Zechen boten der Disposition der Anlagen auch bei erheblich steigender Förder- menge keine Schwierigkeiten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1905

Authors and Affiliations

  • Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund in Gemeinschaft mit der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und dem Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat

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