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Die Schmierung der Kompressoren

  • Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund in Gemeinschaft mit der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und dem Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat

Zusammenfassung

Die Schmierung der nassen und halbnassen Kompressoren war verhältnismässig leicht und wurde schon zum grossen Teil durch das Wasser selbst besorgt. Schwieriger ist die Schmierfrage bei den trockenen Kompressoren, wenn auch hier ein günstiger Einfluss guter Mantelkühlung nicht zu verkennen ist. Schlechtes Oel harzt leicht und verengt dann die freien Durchgangsquerschnitte des Kompressors. Auch können leicht Zersetzungen des Oeles stattfinden und in Verbindung mit der Luft Explosionen entstehen. Man soll deshalb zur Schmierung nur bestes Mineralöl von hohem Flammpunkt, welches vollständig säurefrei ist und nicht harzt, verwenden. Andere Schmiermittel für Kompressorcylinder sind wegen der durch sie möglichen Gefährdung des Betriebes gänzlich zu verwerfen. So war z. B. früher ein oft angewandtes Schmiermaterial Seifenwasser. Man lasse sich niemals durch die scheinbare Billigkeit zum Gebrauch solcher Schmiermittel verleiten; ihre Anwendung rächt sich immer durch schnelleren Verschleiss, wenn nicht noch schlimmere Folgen, wie Explosionen, auftreten.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1905

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  • Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund in Gemeinschaft mit der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und dem Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat

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