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Die Berechnung optischer Systeme auf Grund der Theorie der Aberrationen

  • A. König

Zusammenfassung

Die optischen Systeme dienen dazu, von einem gegebenen Objekt ein Bild von bestimmter Lage und Größe zu entwerfen. Insoweit es sich nur um die Gausssche Abbildung handelt, bietet diese Aufgabe im allgemeinen keine sonderlichen Schwierigkeiten; es scheint daher nicht angebracht, näher darauf einzugehen. Die nächste Aufgabe ist, die fünf Seidelschen Bildfehler oder auch nur einzelne von ihnen zu beseitigen. Zu dem Zweck sind die Radien, Dicken, Abstände und Glasarten des Systems, von dem in diesem Kapitel durchweg vorausgesetzt wird, daß es sich in Luft befindet, so zu bestimmen, daß die Ausdrücke für die verschiedenen Bildfehler verschwinden. Es handelt sich somit um die Lösung von algebraischen Gleichungen, die jedoch nur bei Systemen von einfachem Bau ohne zu große analytische Komplikationen möglich ist. Auch auf diesem beschränkten Gebiete streben wir weniger nach Vollständigkeit, wir begnügen uns vielmehr damit, die verschiedenen Methoden zur Berechnung von Systemen zu kennzeichnen. Einigen Anhalt für die Verwendbarkeit der Methoden sollen die angefügten Zahlenbeispiele geben, bei denen stets zur Vereinfachung der Rechnung, wie hier hervorgehoben werden mag, der Objektabstand unendlich groß angenommen ist.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1904

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  • A. König

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