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Schwelbenzine, hydrierte Treibmittel, Krackbenzine, synthetisch hergestellte Treibmittel, wasserhaltige Treibmittel und Verschiedenes

  • Erwin Sedlaczek

Zusammenfassung

Der Mangel an Treibmitteln, sowie auch eingehende Forschungen auf dem Gebiete des Schwelverfahrens, insbesondere über die Einwirkung der innegehaltenen Temperatur, haben zu Produkten geführt, die man unter dem Namen der Schwelbenzine versteht. Man war seit undenklichen Zeiten daran gewöhnt, in dem bei hohen Temperaturen hergestellten aromatischen Steinkohlenteer als niedrig siedende Bestandteile aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol u. dgl., anzutreffen. Nach Einführung der Verschwe- lung bei niedrigen Temperaturen bilden sich aber in den Tieftemperaturteeren leicht siedende Produkte, die man mit dem Namen Schwelbenzine belegt hat und die auch als Treibmittel vorgeschlagen worden sind. Für das Studium dieser Verbindungen empfiehlt sich u. a. die diesbezüglichen Veröffentlichungen in der Zeitschrift Brennstoff-Chemie zu verfolgen. Neben den Schwelbenzinen kommen auch die Produkte der sogenannten Krackdestillation in Betracht. Wie bereits an mehreren Stellen erwähnt, ist das primäre Vorkommen von Benzin im Bohöl äußerst gering. Es überwiegen in dem Rohöl Kohlenwasserstoffe, die für die Treibmittel-Industrie zu hoch sieden.

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© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • Erwin Sedlaczek

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