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Allgemeines über Kraftstoffe

  • Erwin Sedlaczek

Zusammenfassung

Wir haben aus den Ausführungen des Vorwortes gesehen, daß in erster Linie Benzin als Kraftstoff Verwendung gefunden hat. Von chemischem Standpunkt aus ist Benzin eine Verbindung von Kohlenstoff mit Wasserstoff, d. h. ein Kohlenwasserstoff. Sinngemäß wird man vermuten können, daß alle chemischen Verbindungen, die dem Benzin physikalisch und chemisch nahestehen, gleichfalls als Treibmittel verwendbar sein werden. Wenn man sich an der Hand eines Lehrbuches der organischen Chemie über die Verbindungen orientiert, die dem Benzin als aliphatischem Kohlenwasserstoff ähneln, so wird man zunächst auf die Kohlenwasserstoffe der Benzolreihe stoßen, die sich von den Benzinkohlenwasserstoffen zunächst, abgesehen von ihren Verschiedenheiten in der chemischen Konstitution dadurch unterscheiden, daß man die Einzelindividuen, wie Benzol, Toluol, Xylol, Naphthalin u. a. ohne große Mühe isolieren kann, was in der Benzinreihe nur mit großen Schwierigkeiten möglich sein würde. Als nahe Derivate der Kohlenwasserstoffe können ihre Hydroxylderivate gelten, die man in der aliphatischen (Benzin-) Reihe Alkohole, in der Benzolreihe mit dem Namen Phenole bezeichnet. Auch sie sind bekanntlich viel verwendete Treibmittelkomponenten. Den Alkoholen nahestehend sind die Äther, die Ester, Ketone und Aldehyde, die hauptsächlich aus der aliphatischen Reihe benutzt werden. Auch basische Derivate von Kohlenwasserstoffen sowie ihre Halogenderivate u. a. m. sind im Einzelfall angewendet worden.

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© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • Erwin Sedlaczek

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