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Einflüsse der allgemeinen Arbeitsbedingungen

  • K. A. Tramm

Zusammenfassung

Die lange Arbeitsdauer gilt von altersher als maßgebende Forderung des Wirtschaftslebens. Man ging hier von der Annahme aus, daß die Arbeitsdauer des Menschen der Arbeitsleistung direkt proportional sei. Hier war es Ernst Abbe1), der wohl zuerst den Wert der Arbeitsdauer zur Arbeitsleistung richtig einschätzte; er bewies an den praktischen Erzeugnissen seiner Werkstätten, daß eine Verringerung der Arbeitsdauer eine Erhöhung der Arbeitsleistung nach sich ziehen kann. Diese Tatsache hat sich nachher in den verschiedensten Betrieben feststellen lassen. Hieraus ergibt sich der Erfahrungssatz, daß es für die verschiedenen Arbeiten nur eine günstige Arbeitszeit gibt. Wird diese Zeit überschritten, so verringert sich die Arbeitsleistung des Arbeiters. Der menschliche Wirkungsgrad verringert sich hier durch die Überbeanspruchung. Die Überstunden sind daher unwirtschaftlich für Arbeiter und Betrieb.

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© Julius Springer in Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • K. A. Tramm

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