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Der Aufbau der Sternatmosphären

  • A. Unsöld

Zusammenfassung

In den vorhergehenden Kapiteln haben wir wiederholt von dem seinerzeit durch primitive Anwendung der Sahaschen Formel gefundenen Mittelwert des „Elektronendruckes der Sternatmosphären“ von ~ 100 bar Gebrauch gemacht. Wir wollen nun die Theorie der Sternatmospähren in diesem Punkt weiter entwickeln und den Elektronendruck P e und den Gasdruck P g in Abhängigkeit von der optischen Tief τ berechnen. Gleichzeitig erhalten wir damit den Zusammenhang zwischen τ und der geometrischen Tiefe t = -h in km (gerechnet von einem willkürlich festgesetzten Nullniveau aus). Mit anderen Worten : wir werden erfahren, wie dick die Schichten der Sternatmosphären sind, welche einen erhebhchen Beitrag zu ihrer Ausstrahlung liefern.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • A. Unsöld
    • 1
  1. 1.Universität KielKielDeutschland

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