Advertisement

Kultur und Entartung

  • Oswald Bumke

Zusammenfassung

Wir haben bisher die Bedingungen kennen zu lernen gesucht, die von vielen als Voraussetzung der Entartung angesehen werden, und haben gefunden, daß sich die Notwendigkeit einer solchen Degeneration für unser Volk und für lebende Kulturvölker überhaupt aus diesen Bedingungen nicht ergibt. Aber dabei handelt es sich immer bloß um Möglichkeiten und zum Teil sogar nur um theoretische Erwägungen. Jetzt wollen wir zusehen, ob sich denn wirklich Symptome bestehender Entartung in unserem Zeitalter nachweisen lassen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Schallmayer S. 300.Google Scholar
  2. 2).
    Vgl. Aschaffenburg, Das Verbrechen und seine Bekämpfung.Google Scholar
  3. 1).
    In der Anthropol. Gesellsch. München. 13. XII. 1907. Zit. nach Schallmayer S. 88.Google Scholar
  4. 1).
    Diese und die folgenden Angaben sind Schallmayers Werke entnommen.Google Scholar
  5. 2).
    Schallmayer S. 299.Google Scholar
  6. 1).
    Zit. nach Révész.Google Scholar
  7. 1).
    Im Gegensatz zu Alkoholismus, Syphilis, Epilepsie.Google Scholar
  8. 1).
    Vgl. Fischers Denkschrift.Google Scholar
  9. 1).
    Vgl. die neueste Zusammenstellung von G. B. Gruber.Google Scholar
  10. 1).
    In Binswanger-Siemerlings Lehrbuch der Psychiatrie.Google Scholar
  11. 1).
    In der Tat meint ein so erfahrener Beobachter, wie Bonhoeffer, bereits eine Abnahme der Paralysen beobachtet zu haben.Google Scholar
  12. 1).
    Vgl. Gaupp.Google Scholar
  13. 1).
    Gaupps Zentralblatt 1906. S. 105.Google Scholar
  14. 1).
    Ganz ähnlich hat Féré einmal gesagt: „Laster, Verbrechen und Wahnsinn sind bloß durch gesellschaftliche Vorurteile geschieden“.Google Scholar
  15. 1).
    Von der Möglichkeit einer körperlichen Benachteiligung ist dabei abgesehen.Google Scholar
  16. 1).
    Es ist mir bekannt, daß Max Nordau Arzt war. Man wird ihn aber in psychiatrischen Fragen doch wohl nicht zu den Sachverständigen rechnen können.Google Scholar
  17. 1).
    Das ist merkwürdigerweise mehrfach geschehen.Google Scholar
  18. 1).
    Herr Professor E. Meyer in Königsberg hatte die große Freundlichkeit, mich auf diese Arbeit aufmerksam zu machen.Google Scholar
  19. 1).
    Eigentliche Geisteskrankheiten sind infolge des Krieges weder beim Heere noch im Lande entstanden.Google Scholar
  20. 1).
    Spengler I. S- 67ff.Google Scholar
  21. 1).
    Vgl. Rickert: Naturwissenschaftliche Weltanschauung.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

Authors and Affiliations

  • Oswald Bumke
    • 1
  1. 1.LeipƶigDeutschland

Personalised recommendations