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Laserinterferometrische Längenmessung am Auge

  • A. F. Fercher
  • C. Hitzenberger
  • H. Li
Conference paper

Zusammenfassung

Die laserinterferometrische Längenmessung gibt Zugriff zu einer ganzen Reihe wichtiger Parameter des Auges. Neben Pulsationsmessungen1 und der Messung von Teilstreckenlängen2 können auch Dicken von Gewebeschichten gemessen werden. Dieses Meßverfahren beruht auf der Verwendung von Licht hoher räumlicher jedoch sehr kleiner zeitlicher Kohärenz, wie es beispielsweise von speziellen Halbleiterlasern emittiert wird. Durch die Verwendung des Dopplerverfahrens3 und elektronischer Signaldetektion werden sehr kurze Meßzeiten (Größenordnung 1 Sekunde) erreicht, was für den klinischen Einsatz dieser Verfahren entscheidend ist. Außerdem erfordert dieses Meßverfahren keinerlei Anästhetisierung des Auges, da es berührungsfrei arbeitet, was auch eine erhebliche Verminderung von Infektionsgefahren bedeutet. Außerdem schließt die berührungsfreie Arbeitsweise jede Verformung des Augapfels durch den Meßvorgang aus, wodurch die Meßgenauigkeit im Vergleich zum Ultraschallverfahren erheblich erhöht wird. Dieses Meßverfahren besitzt eine vergleichsweise sehr hohe transversale und longitudinale Auflösung in der Größenordnung von 10 µm.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • A. F. Fercher
    • 1
  • C. Hitzenberger
    • 1
  • H. Li
    • 1
  1. 1.Institut für Medizinische PhysikUniversität WienWienÖsterreich

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