Advertisement

Fuß und Bein pp 181-191 | Cite as

Metatarsalgie. (Mortonsche Neuralgie, Fußgeschwulst, Deutschländersche Erkrankung des Mittelfußes.)

  • Georg Hohmann

Zusammenfassung

Dieses Kapitel ist eigentlich eine Fortsetzung des vorigen, insofern die Metatarsalgie nichts anderes ist als eine Teilerscheinung des Spreizfußes, des Pes transverso-planus, wie der Hallux valgus und der Digitus varus V auch. Über das Quergewölbe und den Spreizfuß habe ich das Nötige schon gesagt. Das Bild des ,„eingesunkenen“ Quergewölbes ist uns geläufig, jede Sprechstunde bringt es uns in seinen verschiedenen Gradabstufungen, als lockeren und als versteiften Spreizfuß mit relativer Senkung meist des 2. und 3. Köpfchens, oft auch des 4. (Abb. 194–197). Schon beim älteren Kinde kann dies ausgesprochen sein (Abb. 198). Hatte schon Pitzen die unteren Flächen der Metatarsalköpfchen röntgenologisch sichtbar gemacht, dadurch ihr Höher- und Tief erstehen gezeigt und damit die Frage, ob der Vorfuß ein Quergewölbe besitze, bejahend beantwortet, so benutzte Güntz eine andere Aufnahmetechnik, die ich in dem Abschnitt über die Untersuchungsmethoden kurz beschrieben habe. Sie beweist eindeutig, ob ein Quergewölbe vorhanden ist, ob dieses oder jenes Metatarsalköpfchen höher oder tiefer in der Sohle steht, d.h. ob das Quergewölbe eingesunken ist, und ist deshalb von großem diagnostischem Wert. So zeigt Abb. 195 den Vorfuß eines 24jährigen Mannes mit Andeutung eines Spreizfußes. Beide Sesambeine der Großzehe und das 4.und 5. Metatarsalköpfchen liegen annähernd in einer Ebene. Das 2. und 3. Köpfchen liegen höher.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1948

Authors and Affiliations

  • Georg Hohmann
    • 1
  1. 1.Orthopädischen UniversitätsklinikMünchenDeutschland

Personalised recommendations