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Fuß und Bein pp 433-435 | Cite as

Schwielen und Hühneraugen

  • Georg Hohmann

Zusammenfassung

Tausende und Abentausende sind von Hühneraugen und Schwielen an den Füßen geplagt. Teils sitzen sie an der Sohlenseite unter den prominenten überlasteten Metatarsalköpfchen bei eingesunkenem Querbogen, teils auf der Dorsalseite gekrümmter Zehen, teils an der Plantarfläche des Endglieds einer krallenförmig gewordenen Zehe, schließlich auch zwischen den Zehen, und zwar an den Interphalangealgelenken, wenn die Zehen stark aneinandergepreßt liegen. Zur Verth hat dieses „Zwischenzehenhühnerauge“ eingehend besprochen. Es bevorzugt besonders die late ale Fußseite zwischen den äußeren Zehen, wo es zwischen 4. und 5. zu sitzen pflegt, und zwar entsp echend der Basis des 4. Zehengrundglieds laterale Seite und an dem Zwischenglieder gelenk der 5. Zehe mediale Seite. Es entsteht durch enge Schuhe und Winkelstellung der Zehen beim Spreizfuß. Während die Schwiele, nach Unna eine flächenhaft ausgedehnte Verdickung der Hornschicht darstellend, durch eine abgeflachte Schicht der stachelförmigen Zellen und anfangs durch mangelnde Hypertrophie der Papularen charakterisiert wird, hyperb ophieren bei gereizten, chronisch entzündeten Schwielen die Stachelschicht und die Papillaren. Zum Unterschied von der Schwiele zeigt der Clavus ebenso wie eine gereizte Schwiele an den Randpartien verdickte Stachel- und Körnerschicht und Vergrößerung der Papillaren, während in der Mitte, dem Kern oder Do n des Hühnerauges, die Hornschicht auf Kosten der tieferen Epithelschichten zunimmt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1948

Authors and Affiliations

  • Georg Hohmann
    • 1
  1. 1.Orthopädischen UniversitätsklinikMünchenDeutschland

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