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Fuß und Bein pp 413-413 | Cite as

Die künstliche Wade

  • Georg Hohmann

Zusammenfassung

Bei erheblichem Dickenunterschied der Wadenmuskulatur, vor allem infolge der Kinderlähmung, haben namentlich Frauen den begreiflichen Wunsch, dies zu verdecken. Die Bandagisten stellen zu diesem Zweck über einem genauen Gipsmodell der gesunden Wade eine Hülse aus dünnem Celluloid her, indem sie auf dies Modell 4–5 Lagen von Trikotschlauch ziehen, jede Lage mit fleischfarbener Celluloidacetonlösung anstreichen, nach Erhärten vorn aufschneiden, die Ränder fein zuschärfen, dünn einfassen und entweder mit Druckknöpfen schließen oder den Halt am Bein mit einem ebenfalls fleischfarbenen Unterziehstrumpf geben, über dem der normale Strumpf getragen wird. Gaugele hat diese Technik ebenfalls angegeben. Auch Ausgleiche mit angepreßtem Filz unter dem Strumpf werden getragen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1948

Authors and Affiliations

  • Georg Hohmann
    • 1
  1. 1.Orthopädischen UniversitätsklinikMünchenDeutschland

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