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Fuß und Bein pp 350-352 | Cite as

Pes adductus

  • Georg Hohmann

Zusammenfassung

Als angeborene Abweichung von der normalen Fußform sehen wir bisweilen den Pes adductus oder Metatarsus varus, schon Hencke bekannt, der ihn als „Kontraktur des Metatarsus“’ beschrieb, und auch von Hueter in seiner „Klinik der Gelenkkrankheiten“ 1870 genau analysiert. Cramer hat dann 1904 und 1909 diese bis dahin wenig beachtete Fehlbildung genauer beschrieben. Während man früher einen Unterschied zwischen Pes adductus und Metatarsus varus machte und diesen in einer Varusverbiegung der Metatarsalien sah, die dem reinen Adductus fehle, ist man heute geneigt, beide Formen als eine einheitliche Fehlbildung aufzufassen, die Übergänge sogar an dem gleichen Menschen zeigen kann. Wir nennen mit Kauffmann jede angeborene, auf den Vorfuß beschränkte Adduktionsdeformität Pes adductus congenitus (Abb. 364). Über die anatomischen Veränderungen gibt das Röntgenbild Auskunft (Abb. 365–367). Die Mittelfußknochen sind gegen die Fußwurzel nach innen abgeknickt, adduziert, mehr oder weniger stark schräg gerichtet, und zwar Metatarsale I–IV, während V meist geradeaus gerichtet ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1948

Authors and Affiliations

  • Georg Hohmann
    • 1
  1. 1.Orthopädischen UniversitätsklinikMünchenDeutschland

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