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Fuß und Bein pp 279-286 | Cite as

Der untere Fersensporn

  • Georg Hohmann

Zusammenfassung

1900 wurde von Plettner „eine scheinbar typische Exostose, die mit den Exostosen an den Ursprüngen von Muskeln, Sehnen und Fascien in eine Klasse gehört“, beschrieben. Damit hat Plettner schon das Wesentliche dieser Erscheinung richtig erkannt. Durch die Röntgehstrahlen wurde das Krankheitsbild erhellt, das bis dahin die Ärzte wohl an sich wegen der Beschwerden kannten, dessen Natur sie aber nicht erklären konnten. Die Schmerzen an der Unterfläche des Fersenbeins bei der Belastung, über die die Patienten klagten, wurden als gichtischer, rheumatischer oder periostitischer Natur aufgefaßt, bis es vor etwa 30 Jahren gelang, durch die seitliche Röntgenaufnahme an der Stelle des Hauptsitzes der Schmerzen einen mehr spitzen oder mehr stumpfen Knochenauswuchs festzustellen, dem man wegen seiner Form den Namen des Calcaneussporns gab. Zu uns kommen Patienten mit der Angabe, daß sie beim Auftreten Schmerzen an der Ferse hätten, die morgens beim Aufstehen besonders beim Belasten des unbeschuhten Fußes recht empfindlich seien. Die Beschwerden blieben dann während des Gehens anfangs noch in gleicher Stärke bestehen, würden allmählich geringer, um jedoch bei länger dauernder Beanspruchung des Fußes wieder heftiger zu werden. Besonders auch bei längerem Stehen auf hartem, ebenem Boden schmerzen die Füße empfindlich, so daß die Patienten oft den Fuß durch Hochheben zeitweise entlasten und nur auf dem anderen Fuß stehen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1948

Authors and Affiliations

  • Georg Hohmann
    • 1
  1. 1.Orthopädischen UniversitätsklinikMünchenDeutschland

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