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Die Nibelungenbrücke und Ihre Beziehung zur Verkehrsplanung

  • Heinrich Vogt
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Zusammenfassung

Es ist eine bekannte Tatsache, daß eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Grundlage für eine zeitgemäße und zukunftsgerechte Stadtplanung die Gestaltung des Verkehrsnetzes ist. Diese Erkenntnis setzt sich erfreulicherweise, wenn auch bisweilen nur zögernd unter dem Zwang einer unaufhaltsamen und unerbittlichen Entwicklung, in zunehmendem Maße durch. Ebenso unbestritten ist, daß die städtebauliche Entwicklung nicht nur der Großstädte, sondern auch der mittleren Städte im Zeichen des wachsenden Straßenverkehrs steht und demzufolge das Straßennetz einmal den innerstädtischen Verkehrsbedürfnissen, zum anderen den Forderungen des durchgehenden Fernverkehrs auf weite Sicht genügen muß. Denn die nach dem Kriege, insbesondere nach der Währungsumstellung eingetretene rasche wirtschaftliche Erholung wirkt sich in der steilen Aufwärtsentwicklung der Motorisierung aus. Diese fordert gebieterisch die Verbesserung der im wesentlichen im Zeitalter der Postkutsche entstandenen Straßenzüge hinsichtlich ihrer Abmessungen, Linienführung und Beschaffenheit, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die ebenfalls zunehmende Zahl der Radfahrer und Fußgänger, also letzten Endes zum Schutze aller Verkehrsteilnehmer. Die umfangreichen Kriegszerstörungen des Stadtgebietes bieten hierzu eine einmalige Chance. Andererseits setzt die mittelalterliche Struktur des Stadtbildes, dessen Charakter es im wesentlichen zu erhalten gilt, den notwendigen Eingriffen gewisse Grenzen, die auch nach der finanziellen Seite gegeben sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin/Heidelberg/Göttingen 1953

Authors and Affiliations

  • Heinrich Vogt
    • 1
  1. 1.BauassessorWormsDeutschland

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