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Das s-V-Diagramm und die Fahrzeitermittlung

  • Hans Nordmann
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Zusammenfassung

Das Steigungs-Geschwindigkeits-(s-V)-Diagramm stellt die entscheidende Synthese von Lokomotivzugkraft und Zugwiderstand dar; man kann es als die zeichnerische Belastungstafel der betreffenden Lokomotivtype bezeichnen. Man wird sich dabei erinnern, daß es Belastungstafeln in anderer Art schon lange gegeben hat, und zwar in einer Form, die auch heute noch, unter Ausgang von der erwarteten Kurve Z e = f(V) häufig von den Lokomotivfabriken benutzt wird, obwohl sie für die Zugdynamik des Eisenbahnbetriebes unbrauchbar ist. Man kann nämlich, indem man für eine regelmäßige Reihe von Geschwindigkeiten dem jeweiligen Z e -Wert die Steigungen s = 0, 1, 2, 3, … zuordnet, aus der Formel
$$ {G_w} = {{{Z_e} - {G_L} \cdot s} \over {w + s}} = {{{Z_e} - {G_L} \cdot s} \over {a + bV + c{V^2} + s}}$$
diejenigen Zuggewichte berechnen, die von der Lokomotive in der Beharrung geschleppt werden können.

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Literature

  1. 1.
    Elektrische Bahnen, Ergänzungsheft 1936, S. 107, Abb. 7.Google Scholar
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    Lokomotivversuche in Rußland. Berlin 1925, VDI-Verlag, S. 305 Lokomotivversuche in Rußland. Berlin 1925, VDI-Verlag, S. 305.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Hans Nordmann

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