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Zusammenfassung

Der Zugwiderstand im häufigeren Sinne ist — wie auch hier als Regel gehandhabt — der des eigentlichen Zuges hinter der Lokomotive, im weiteren, unter Hinzufügen des Lokomotivwiderstandes, der für den gesamten Zug. Er besteht selbst auf gerader, waagerechter Strecke und bei idealem Lauf aus den Anteilen für die rollende Reibung der Räder, für die Reibung der Achsen in ihren Lagern und dem Luftwiderstand Schon hierin zeigt sich sein inhomogener Charakter, indem die Reibungswiderstände gewichts- und nicht oder wenig geschwindigkeitsabhängig sind, der Luftwiderstand aber einmal durch die Gestalt der Fahrzeuge, sodann genau oder annähernd durch das Quadrat der Geschwindigkeit gegeben ist. Dabei spielt auch noch der Wind hinein; nur bei Windstille bezieht sich das Quadrat der Geschwindigkeit auf die Fahrgeschwindigkeit — Geschwindigkeit relativ zum Erdboden —; bei herrschendem Wind in formelmäßig nicht streng bekannter Weise auf die Relativgeschwindigkeit gegen Luft, und nur im Sonderfalle reinen — in der Gleisrichtung wehenden — Gegenwindes oder Schiebewindes ist die einzusetzende Relativgeschwindigkeit einfach die Summe oder Differenz von Fahr- und Windgeschwindigkeit.

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Literature

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Hans Nordmann

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