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Zur Energetik der Zugförderung, Ermittlung des Arbeitsverbrauchs

  • Hans Nordmann
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Zusammenfassung

Die Energetik der Zugförderung war bis zu einem gewissen Grade natürlich schon in den vorangehenden Ausführungen enthalten. Aber diese beschränkten sich doch im wesentlichen darauf, den möglichen oder gewünschten Geschwindigkeitsverlauf der Züge aus der Lokomotiv-leistung und der Bremskapazität zu ermitteln, und lösten sich daher in ein Weg-Zeitsystem auf. Wir sahen ja freilich, daß dieser Aufgabe eine sehr große Wichtigkeit innewohnt, indem sie die wissenschaftliche Grundlage der Fahrpläne bildet und die sichere Beherrschbarkeit der Geschwindigkeit mit der Bremse untersucht. Aber die absoluten Energiegrößen blieben dabei etwas im Hintergrund; das fahrplantechnische Ergebnis konnte dasselbe sein, ob ein schwerer Zug von einer leistungsfähigen Lokomotive oder ob ein leichter Zug von einer kleineren Lokomotive befördert wird. Schließlich ist es indes von Interesse, welche absoluten Energiemengen die verkehrstechnischen Forderungen bedingen, und da diese unmittelbar natürlich mechanischer Art sind, welche Mengen sozusagen an Urenergie, Wärme bei den Dampf- und Diesellokomotiven, elektrische Energie beim elektrischen Betriebe, letzten Endes in Gestalt von Kohle, Öl oder Kilowattstunden aus dem Netz aufzuwenden sind. Mit anderen Worten, es wären über die wirtschaftliche Seite der Bewegungsvorgänge noch einige abschließende Bemerkungen zu bringen, wenn auch bei dem Ziel des Buches auf eine ausführliche Erörterung, etwa im Sinne der Zuko 1 verzichtet werden soll.

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Literature

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    Nordmann: Der Luftwiderstand der Eisenbahnfahrzeuge, Organ 1935,Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Hans Nordmann

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