Advertisement

Einführung in das Studium der Parasitologie

Chapter
  • 27 Downloads

Zusammenfassung

Die Parasitologie hat das morphologische und biologische Studium der parasitären Tiere und Pflanzen zur Aufgabe.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Für die Veterinärmedizin veranschlagt R. Wetzel die durchschnittliche Schadwirkung der Haustierparasiten im Gebiet des Altreiches jährlich auf 400 Millionen Goldmark. [Dtsch. Tierärztlbl. 4, 233–235 (1937).]Google Scholar
  2. 1.
    Der Ansiedler sitzt lediglich auf seinem Träger und entnimmt seine Nahrung vollkommen selbständig der äußeren Umgebung, z. B. Rankenfüßler (Krebse) auf Walen.Google Scholar
  3. 2.
    Gast und Wirt haben beide von der Vergesellschaftung gewisse Vorteile, z. B. Einsiedlerkrebse und Actinie (Seeanemone).Google Scholar
  4. 3.
    Inniges Zusammenleben zu gegenseitigem Nutzen, so daß beide Partner unvereinigt nicht mehr lebensfähig sind, z. B. Flagellaten im Darm holzfressender Termiten.Google Scholar
  5. 4.
    Der Gast zehrt von der noch nicht angedauten Nahrung seines Wirtes, z. B. Krebse von der eingestrudelten Nahrung im Atemraum von Muscheln, bzw. entzieht seinem Partner nur solche Stoffe, die diesem ohnehin nichts mehr nützen, z. B. Haarlinge den Säugetieren Epidermisschuppen.Google Scholar
  6. 5.
    Für die praktischen medizinischen Belange dürfte die Einteilung in Krankheitsüberträger, pathogene und apathogene Parasiten genügen.Google Scholar
  7. 1.
    Wird während einer bestehenden Infektion (z. B. Malaria tertiana) der Parasitenträger erneut von derselben Parasitenart (im Beispiel: Plasmodium vivax) infiziert, so spricht man von Superinfektion.Google Scholar
  8. 1.
    Andere Autoren rechnen die Mundparasiten, z. B. Entamoeba gingivalis, zu den Endoparasiten.Google Scholar
  9. 1.
    Der Endwirt wird auch als Hauptwirt und der Zwischenwirt als Nebenwirt bezeichnet. Wir halten es aber für zweckmäßiger, als Hauptwirt die Wirtart zu bezeichnen, die in erster Linie für den betreffenden Parasiten als Endwirt oder als Zwischenwirt in Betracht kommt, und als Nebenwirte die Arten, die seltener von dem Parasiten als End-oder Zwischenwirte befallen werden. So ist z. B. die Katze der Haupt-Endwirt und der Hund einer von mehreren Neben-Endwirten für den Katzenleberegel (Opisthorchis tenuicollis) und das Rind der Haupt-Zwischenwirt und das Zebu einer von mehreren Neben-Zwischenwirten des Einderbandwurmes (Taenia saginata). Der Begriff Wartewirt oder Stapelwirt wird auf S. 173 und Reservewirt auf S. 274 definiert.Google Scholar
  10. 1.
    Vgl. O. Höeing: Zur Pathogenese der Invasionskrankheiten. Tropenhyg. Schriftr. 1943, H. 9, 5–16.Google Scholar
  11. 1.
    Vgl. A. Erhabdt: Die Verwandtschaftsreaktionen mittels der Immunitätsreaktionen in der Zoologie und ihr Wert für phylogenetische Untersuchungen. Erg. Zool. 7, 279–377 (1929). — G. Schlieper: Immunbiologie der somatischen Helmintheninfektionen des Menschen. Tropenhyg. Schriftr. 1943, H. 8, 5–50. — A. Nagel: Über spezifische und unspezifische serologische Befunde bei der Trichinose des Menschen. Z. Immunit.forsch. 103, 424–432 (1943). — H. Vogel u. W. Minning: Hüllenbildung bei Bilharzia-Cercarien im Serum bilharzia-infizierter Tiere und Menschen. Zbl. Bakter. I. Orig. 153, 91–105 (1949).Google Scholar
  12. 2.
    Wird diese aktive Immunität durch Verimpfen von Blut oder Serum auf andere Individuen übertragen, so spricht man von passiv erworbener Immunität. Unter natürlicher oder angeborener Immunität (Resistenz) versteht man eine individuell angeborene, erhöhte Widerstandskraft gegen das Eindringen bestimmter Parasiten ohne vorhergehende Infektion.Google Scholar
  13. 1.
    Vgl. S. 228.Google Scholar
  14. 1.
    Die hier gegebene Einteilung genügt für unseren auf die Praxis zugeschnittenen Leitfaden. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Großeinteilung des Tierreiches offenbar noch revisionsbedürftig ist (Ulrich).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Berlin Heidelberg 1951

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations