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Zur Ätiologie und Pathogenese

  • Friedrich Curtius

Zusammenfassung

Wir sind davon überzeugt, daß die C.u. zu den vielen Erkrankungen gehört, bei denen eine große Zahl verschiedener und von Fall zu Fall wechselnder Einzelbedingungen die ätiologisch und pathogenetisch wirksame Konstellation bildet. „Die“ Ätiologie der C. u. im Sinne eines einzigen, scharf bestimmbaren Schadensfaktors, etwa eines spezifischen Erregers, gibt es nicht und wird es wohl auch nie geben. Über die verschiedenen, unhaltbaren Erregerhypothesen berichten am gründlichsten Deucheb, (1955) und Lindenberg (1958). Alle diese Annahmen haben der Nachprüfung nicht standgehalten, so z.B. diejenigen Diplostreptococcus, von Enterokokken, B.necrophorum, von Viren usw. Die meisten Autoren stehen heute mit Recht auf dem Standpunk, daß es sich bei den gefundenen Erregern um Sekundärinfektionen mit Darmsaprophyten handelt, die natürlich auch pathogenen Charakter annehmen können.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG / Berlin · Göttingen · Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • Friedrich Curtius
    • 1
  1. 1.KirchzartenDeutschland

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