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Aggregationstheorie des linear-quadratischen Modells

  • Reinhard Selten
Part of the Ökonometrie und Unternehmensforschung / Econometrics and Operations Research book series (ÖKONOMETRIE, volume 16)

Zusammenfassung

Zu Beginn des vorigen Kapitels ist bereits darauf hingewiesen worden, daß die Bedingungen der einfachen Kostenverbundenheit und der einfachen Nachfrageverbundenheit den Charakter von Aggregier-barkeitsvoraussetzungen haben. Bei der einfachen Kosten Verbundenheit wird angenommen, daß alle Kosten, die nicht den einzelnen Gütern direkt zugerechnet werden können, nur von dem Mengenindex x̄ s abhängen, und bei der einfachen Nachfrageverbundenheit wird unterstellt, daß die Absatzmengen nur von den eigenen Preisen und dem Preisindex P q abhängen. Obwohl diese Bedingungen für das linearquadratische 2-Güter-Modell keine Einschränkung der Allgemeinheit bedeuten, sind sie doch als Aggregierbarkeitsvoraussetzungen für den ausgesprochenen Vielgüterfall mit Hunderten und Tausenden von angebotenen Artikeln sehr einschneidend. Wie wir noch sehen werden, verliert das linear-quadratische n-Güter-Modell für große n fast alle seine Freiheitsgrade, wenn es den Bedingungen der einfachen Kostenverbundenheit und der einfachen Nachfrageverbundenheit unterworfen wird. In diesem Kapitel soll deshalb gezeigt werden, daß die beiden Annahmen durch weit weniger einschränkende Aggregierbarkeitsvoraus-setzungen ersetzt werden können, ohne daß die Analysierbarkeit darunter leidet.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Reinhard Selten
    • 1
  1. 1.Institut für WirtschaftstheorieFreien UniversitätBerlinDeutschland

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