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Vereinfachende Annahmen über die Kostenfunktion und den Nachfragezusammenhang

  • Reinhard Selten
Chapter
Part of the Ökonometrie und Unternehmensforschung / Econometrics and Operations Research book series (ÖKONOMETRIE, volume 16)

Zusammenfassung

Es ist der Zweck dieses Kapitels, zwei theoretisch interessante Annahmen über die Kostenfunktion und den Nachfragezusammenhang einzuführen und näher zu untersuchen. Wir verwenden für diese vereinfachenden Annahmen die Bezeichnungen „einfache Kostenverbundenheit“ und „einfache Nachfrageverbundenheit“. Bei der Untersuchung der Konsequenzen, die sich aus der einfachen Kostenverbundenheit und der einfachen Nachfrageverbundenheit für das System der optimalen Preise ergeben, werden wir das linearquadratische Modell zugrunde legen. Dadurch wird aber die Allgemeinheit unserer Untersuchungen nur dort eingeschränkt, wo es nicht mehr möglich ist, sich auf die Taylor-Interpretation des linear-quadratischen Modells zu stützen1.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. hierzu Abschnitt 4.1.Google Scholar
  2. 3.
    So z.B. bei E.Schneider (Schneider, 1961, S. 109–115). M. Colberg hat eine graphische Methode zur Ermittlung der optimalen Monopolpreise bei starrer Kuppelproduktion und unverbundener Nachfrage angegeben (Colberg, 1941).Google Scholar
  3. 4.
    Da wir nicht von der Voraussetzung einer festen Kapazitätsgrenze ausgehen (vgl. hierzu Abschnitt 3.2), müssen wir unseren Untersuchungen einen Begriff der gemeinsamen Produktion zugrunde legen, der nicht mit dem von E. Schneider übereinstimmt (Schneider, 1961, S. 110–115). Unser Begriff der gemeinsamen Produktion entspricht mehr dem Modell von E. Clemens (Clemens, 1950/51).Google Scholar
  4. 5.
    Die Annahme der Kostenmonotonie kann dann natürlich nicht erfüllt sein. M. Colberg geht in seiner Untersuchung der optimalen Preise bei starrer Kuppelproduktion und unverbundener Nachfrage davon aus, daß die Vernichtung überschüssiger Mengen kostenlos ist (Colberg, 1941).Google Scholar
  5. 6.
    Gl. (315) ist als Gl. (193) in Abschnitt 4.2 behandelt worden.Google Scholar
  6. 8.
    Holdren (1960), insbesondere S. 117–124.Google Scholar
  7. 9.
    Vgl. hierzu die Fußnote zu Gl. (143) in Abschnitt 3.4.Google Scholar
  8. 10.
    Die Kostenmonotonie wird nur für die Herleitung von (e) benötigt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Reinhard Selten
    • 1
  1. 1.Institut für WirtschaftstheorieFreien UniversitätBerlinDeutschland

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