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Zusammenfassung

Es ist nicht leicht, den Modellfall der Einproduktenunternehmung in der Wirklichkeit wiederzufinden. Selbst hochspezialisierte Produktionsunternehmungen stellen im allgemeinen mehrere Artikel her. Andererseits gibt es viele Unternehmungen, die Hunderte oder sogar Tausende von Artikeln anbieten. Derartige Vielproduktenunternehmungen sind in manchen Sparten des Einzelhandels eher die Regel als die Ausnahme1.

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Literatur

  1. 1.
    Nach Auskunft des Versandhauses Neckermann enthält der Neckermann-Katalog ungefähr 15000 Artikel.Google Scholar
  2. 2.
    Wir denken hier vor allem an den Artikel „The Pure Theory of Monopoly” aus dem Jahre 1897, der ebenso wie einige andere für uns interessante Arbeiten in den 1925 erschienenen „Papers Relating to Political Economy“wiederabgedruckt worden ist (Edgeworth, 1925, 1, 2, 3 und 4).Google Scholar
  3. 3.
    Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf den Survey-Artikel von Hicks (Hicks, 1952, S. 368).Google Scholar
  4. 4.
    Dupuit (1844 und 1849).Google Scholar
  5. 5.
    In diesem Zusammenhang sei auf das Buch von K. Bohr verwiesen, das einige dieser modernen Rechenverfahren darstellt und mit der traditionellen Produktionstheorie in Verbindung bringt (Bohr, 1967).Google Scholar
  6. 6.
    Edgeworth (1925, 1, 2, 3 und 4).Google Scholar
  7. 7.
    Cassel (1900).Google Scholar
  8. 8.
    Hotelling (1932 und 1933).Google Scholar
  9. 9.
    Roos (1934).Google Scholar
  10. 10.
    Barone (1921).Google Scholar
  11. 11.
    Clemens (1950).Google Scholar
  12. 12.
    Bailey (1954, 1 und 2).Google Scholar
  13. 13.
    Niehans (1956).Google Scholar
  14. 14.
    Holdren (1960).Google Scholar
  15. 15.
    Ferguson (1960).Google Scholar
  16. 16.
    So z.B. bei J. Niehans, B. Holdren und K. Borchardt (Niehans, 1956; Holdren, 1960; Borchardt, 1960).Google Scholar
  17. 17.
    Das wird in Abschnitt 3.5 anhand eines der Literatur entnommenen Beispiels gezeigt werden.Google Scholar
  18. 18.
    Das Wort „Zugartikel“stammt von Humbel (Humbel, 1958, S. 78–79). Dieser Ausdruck ist treffender als andere in der Literatur gebräuchliche Benennungen; im angelsächsischen Sprachgebrauch wird der Zugartikel „loss leader“genannt; zuweilen findet man die deutsche Übersetzung „Verlustführer“.Google Scholar
  19. 19.
    Das Edge worth-Paradox ist von Edge worth zuerst in dem Artikel „The Pure Theory of Monopoly“aus dem Jahre 1897 dargestellt worden (Edgeworth, 1925, 1).Google Scholar
  20. 20.
    Das Edgeworth-Paradox ist nicht nur ein Steuerparadox. Anstelle der Steuer kann ebensogut eine andere, von dem Absatz eines der angebotenen Güter abhängige proportionale Kostenerhöhung betrachtet werden.Google Scholar
  21. 21.
    Es sei hier nur auf einige der Arbeiten hingewiesen, die sich mit dem Mehrproduktenaspekt der Preisbildung im Einzelhandel auseinandersetzen. Ein kurzer, aber instruktiver Aufsatz stammt von O. Knauth. Eine ausführlichere Darstellung gibt das Buch von P. Humbel. Ein besonders wichtiger Beitrag zu diesem Problem ist das Supermarket-Modell von B. Holdren. Das Einzelhandelsmodell von A. Ott ist für uns weniger interessant, weil es, wie K. Borchardt in seiner kritischen Stellungnahme ausführlich darlegt, das eigentliche Mehrproduktenproblem ausklammert. Schließlich sei noch das Buch von H. Smith erwähnt (Knauth, 1949/50; Humbel, 1958; Holdren, 1960; Ott, 1960; Borchardt, 1960; Smith, 1948).Google Scholar
  22. 22.
    Roos (1934) S. 128–147.Google Scholar
  23. 23.
    Hotelling (1932).Google Scholar
  24. 24.
    Bailey (1954, 1).Google Scholar
  25. 25.
    wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen zu Beginn des Abschnitts 2.1 und auf die Fußnote zu Gl. (143) in Abschnitt 3.4.Google Scholar
  26. 26.
    Die beiden interessantesten Beiträge auf diesem Gebiet stammen von R. Coase und M. Bailey (Coase, 1946, Bailey, 1954, 2).Google Scholar
  27. 27.
    Eine spezielle Voraussetzung, die die graphische Darstellung außerordentlich erleichtert, besteht in der Annahme, daß der Absatz nur eines der beiden Güter eine Funktion von beiden Preisen ist, während der Absatz des anderen Gutes nur von dessen eigenem Preis abhängt. Beispiele für graphische Darstellungen, die auf dieser Annahme aufbauen, findet man bei M. Reder und M. Michel (Reder, 1941; Michel, 1961).Google Scholar
  28. 28.
    Das nicht nur wegen seiner Wirklichkeitsnähe bemerkenswerte Buch von P. Riebel über die Kuppelproduktion verschafft einen ausgezeichneten Einblick in die produktionsbedingten Ursachen der Kostenverbundenheit (Riebel, 1955).Google Scholar
  29. 29.
    Hierfür ist die Nachfrageverbundenheit zwischen technischen Gütern und ihren Ersatzteilen ein wichtiges Beispiel. Die Probleme, die bei der Festlegung von Ersatzteilpreisen auftauchen, sind von J. Dean erörtert worden (Dean, 1959, S. 494–497). Dieses Buch enthält wichtige Hinweise auf praktische Probleme der Mehrproduktenpreisbildung.Google Scholar
  30. 30.
    Die einfache Kostenverbundenheit kann als Verallgemeinerung einer bei E. Clemens zugrunde gelegten Annahme über den Verlauf der Kostenfunktion aufgefaßt werden (Clemens, 1950/51). In diesem Artikel von E. Clemens hängen die Gesamtkosten nur von der Summe aller (in geeigneten Mengeneinheiten gemessenen) Produktionsmengen ab. Dieselbe Annahme findet man auch bei Barone (Barone, 1921).Google Scholar
  31. 31.
    Diese Annahme liegt dem Supermarket-Modell von B. Holdren zugrunde (Holdren, 1960).Google Scholar
  32. 32.
    M. Colberg hat diesen Fall untersucht (Colberg, 1941). Eine Reihe von weiteren Sonderfällen der Kostenverbundenheit findet man z. B. bei A. Angermann (Angermann, 1952). Sonderfälle der Nachfrageverbundenheit werden in der Literatur kaum behandelt. In vielen Arbeiten über die optimalen Preise des Mehrproduktenmonopols wird unterstellt, daß die Nachfrage unverbunden ist. Das gilt z.B. für E. Clemens, M. Colberg und A. Angermann (Clemens, 1950/51; Colberg, 1941; Angermann, 1952).Google Scholar
  33. 33.
    Soweit dem Verfasser bekannt ist, ist diese aggregationstheoretische Fragestellung bisher noch nicht behandelt worden. In der aggregationstheoretischen Literatur steht im allgemeinen der Zusammenhang zwischen Mikroökonomie und Makroökonomie im Vordergrund. Das hier untersuchte Aggregationsproblem entsteht jedoch innerhalb der Mikrotheorie (vgl. hierzu: Theil, 1954).Google Scholar
  34. 34.
    Der spieltheoretische Begriff des Gleichgewichtspunkts stammt von J. Nash (Nash, 1950). Dieser Begriff war schon in der Cournotschen Oligopoltheorie in einem gewissen Sinne vorgeformt vorhanden, denn die Cournotsche Oligopollösung kann als Gleichgewichtspunkt in reinen Strategien aufgefaßt wrerden (Cournot, 1838).Google Scholar
  35. 35.
    Es sei hier nur auf einige Arbeiten von R. Theocharis, E. Quandt, M. McManus und Ch. Frank hingewiesen, die zeigen, daß das theoretische Interesse an diesem Modell auch in neuerer Zeit immer noch stark ist (Theocharis, 1960; McManus-Quandt, 1961; Frank-Quandt, 1963; McManus, 1966). Im vierten Abschnitt des neunten Kapitels werden die in den Kapiteln 8 und 9 bewiesenen Sätze auf das Cournotsche Mengenoligopol angewandt.Google Scholar
  36. 36.
    In einem ähnlichen Sinn wird das Wort „Aggressivität“ in einer Simulationsuntersuchung von R. Tietz verwendet (Tietz, 1967).Google Scholar
  37. 37.
    Dieses Ergebnis betrifft die unter schwächeren Voraussetzungen seit langem bekannte Möglichkeit, von der in der Literatur als „Unabhängigkeit“bekannten Eigenschaft einer Präferenzrelation zu einem kardinal meßbaren Nutzen zu gelangen (Debreu, 1960). Die ökonomischen Konsequenzen der Unabhängigkeitsannahme sind von Samuelson untersucht worden (Samuelson, 1961, S. 174–183).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Reinhard Selten
    • 1
  1. 1.Institut für WirtschaftstheorieFreien UniversitätBerlinDeutschland

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