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Wettbewerbsrecht und chinesische sozialistische Marktwirtschaft

  • Xiaoye Wang
  • Michael Bock
Conference paper
Part of the Ethische Ökonomie. Beiträge zur Wirtschaftsethik und Wirtschaftskultur book series (ETH.ÖKO., volume 1)

Zusammenfassung

Die Errichtung der sozialistischen Marktwirtschaft wurde beim XIV. Parteitag der kommunistischen Partei Chinas als die Zielsetzung der Reform des Wirtschaftssystems festgestellt. Das bedeutet, daß China bereit ist, vom früheren Plan Wirtschaftssystem, in dem die Wirtschaft mit administrativen Mitteln gesteuert wurde, einen gründlichen Abschied zu nehmen und statt dessen ein System aufzubauen, in dem die Verteilung und Distribution der Produktionsfaktoren durch den Markt bestimmt werden. In meinem Beitrag will ich nur darauf eingehen, welche Aufgaben zur Sicherung einer sozialistischen marktwirtschaftlichen Ordnung das Wettbewerbsrecht übernehmen soll und kann.

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Literatur

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  5. 2.
    In den hier besonders interessierenden Punkten werden sie allerdings von der neueren Forschung im wesentlichen bestätigt. So weist etwa Harro Von Sen-Ger, sicher einer der besten deutschen Kenner des chinesischen Rechts, mit Nachdruck auf das Fortwirken der alten, insbesondere der konfuzianischen Anschauungen über Gesetz und Recht hin, wobei er auch zahlreiche eindrucksvolle Belege chinesischer Gelehrter heranzieht (Harro von Senger: Einführung in das chinesische Recht, München (Beck) 1994, dort vor allem S. 16–28).Google Scholar
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    Max Weber argumentiert genetisch und mit historischen Konstellationen. Der Umstand, daß allein im Okzident eine historische Konstellation gegeben war, in der sich der spezifisch moderne Kapitalismus entfalten konnte, sagt nichts über die Möglichkeiten aus, daß sich dieser Kapitalismus und das zu ihm passende Recht, nachdem sie einmal entstanden und ausgeformt waren, auch in anderen Kulturen ausbreiten und halten können, mit welchen kulturellen Vermittlungs- und Adaptionsleistungen auch immer. So hat Max Weber selbst gerade bezüglich China ein entsprechende Prognose gewagt: „Der Chinese würde, aller Voraussicht nach, ebenso fähig, vermutlich noch fähiger sein als der Japaner, sich den technisch und ökonomisch im neuzeitlichen Kulturgebiet zur Vollentwicklung gelangten Kapitalismus anzueignen“ (wie Fn 1, S. 535, Hervorhebung im Original).Google Scholar
  7. 4.
    Vgl. hierzu noch einmal die Arbeit von Harro von Senger (Anm. 2, dort S. 11–15)Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Xiaoye Wang
  • Michael Bock

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