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Die Homogene Leitung

  • Georg Bosse
  • Arnold Glaab
Chapter
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Part of the Grundlagen der Elektrotechnik III book series (VDI-BUCH)

Zusammenfassung

Im Gegensatz zum vergangenen Abschnitt wollen wir uns jetzt mit einem Zweitor beschäftigen, dessen räumliche Ausdehnung nicht vernachlässigt werden kann. Dieses Zweitor ist die homogene Leitung, die als Freileitung oder Kabel sowohl in der elektrischen Nachrichtentechnik als auch in der Energietechnik eine wichtige Rolle spielt. Wir überschreiten damit die Grenzen, die im Abschnitt 9.1 für den quasistationären Zustand gezogen wurden; denn zur Behandlung elektromagnetischer Vorgänge in räumlich ausgedehnten Gebilden benötigt man die Max-wellschen Gleichungen in der allgemeinen Form. Da jedoch die räumliche Ausdehnung der Leitung nur in einer Richtung berücksichtigt zu werden braucht, läßt sich die Anwendung der allgemeinen Gleichungen umgehen, indem man zunächst die Leitung durch eine Kette von Zweitoren ersetzt, von denen jedes ein Leitungsstück mit der Länge Δl repräsentiert. Für jedes dieser Teilzweitore werden die Vereinfachungen der quasistationären Näherung als gültig angenommen. Durch einen Grenzübergang, bei dem zugleich Δl→0 und die Zahl der in Kette geschalteten Leitungsstücke gegen unendlich streben, erhält man eine Kettenmatrix, die die Eigenschaften der Leitung ausreichend genau beschreibt.

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© VDI Verlag GmbH, Düsseldorf 1996

Authors and Affiliations

  • Georg Bosse
  • Arnold Glaab

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