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Konstante Migrationsströme im Modell der stabilen Bevölkerung

  • Thomas Lilienbecker
Conference paper
Part of the Acta Demographica book series (2526, volume 1991)

Zusammenfassung

Das Modell der stabilen Bevölkerung geht aus von konstanten Raten und erlaubt bis auf wenige Ausnahmen nur Aussagen über relative Größen, wie Altersstruktur, Wachstumsrate oder ähnliches. Die absoluten Größen wachsender oder schrumpfender Bevölkerungen sind im steady state entweder unendlich oder null. Espenshade, Bouvier und Arthur (1982) zeigen in kontinuierlicher Darstellung, daß ein konstanter Einwanderungsstrom, d.h. konstante Anzahl und Altersstruktur der Einwanderer, in ein Land mit negativer natürlicher Wachstumsrate schließlich zu einer stationären Bevölkerung führt. Diese Ergebnisse lassen sich auch in diskreter Darstellung herleiten. Im ersten Abschnitt wird zunächst die Altersstruktur der Bevölkerung unberücksichtigt gelassen. Die absolute Größe der schließlich stationären Bevölkerung hängt nicht mehr von der Größe der Ausgangsbevölkerung ab. Daß dieses Ergebnis auch noch bei Berücksichtigung der Altersstruktur gültig bleibt, wird im zweiten Abschnitt gezeigt. Größe und Altersstruktur der Ausgangsbevölkerung werden, wie in stabilen Modellen gewohnt, vergessen. Im dritten Abschnitt schließlich wird der Aufbau der Bevölkerung differenziert nach Ausländern und Einheimischen.

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Literatur

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Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Thomas Lilienbecker

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