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Johann Friedrich Horner (1831–1886)

  • Erich Ebstein

Zusammenfassung

Er wurde geboren am 27. März 1831 in Zürich, studierte dort seit 1849 bis zu seiner Promotion (1854), machte dann Studienreisen nach Wien und Berlin. In Wien bot Oppolzers Klinik „dem Schüler Hasse3 nichts Neues“, dagegen gab Škoda „Körner der Weisheit, die freilich mühsam gesammelt werden mußten“. Horner hat nie begreifen können, wie man Śkoda einen Nihilisten nennen konnte; er war positiv, aber nur im Erprobten.“ Eine besonders befriedigende Richtung bekam Horners ganze Tätigkeit in Wien in dem Augenblick, da er sich der Augenheilkunde zuwandte, der er bis an sein Lebensende (20. Dezember 1886) treu geblieben ist. Im Herbst 1854 kam er an die Graefesche Augenklinik, wurde bald Assistent bei ihm, erst ein den Lehrer bewundernder Schüler, später mit ihm in inniger Freundschaft verbunden. Nach einer kurzen Studienreise nach Paris ging er nach Zürich zurück, ließ sich dort erst als Augenarzt nieder, wurde dann 1862 Direktor der dortigen Augenklinik und seit 1873 Ordinarius. Krankheit zwang ihn 1885 seine akademische Lehrtätigkeit aufzugeben. In dieses letzte ihm noch vergönnte Lebensjahr fällt die Abfassung seiner „Notizen zu meiner Biographie“, die dann nach seinem Tode E. Landolt ergänzt und herausgegeben hat.

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© Julius Springer in Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • Erich Ebstein
    • 1
  1. 1.LeipƶigDeutschland

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