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Theodor Billroth (1829–1894)

  • Erich Ebstein
Chapter

Zusammenfassung

Geboren in Bergen auf Rügen am 26. April 1829, gestorben in Abbazia am 6. Februar 1894. — In Göttingen begann er sein Medizinstudium — und dort schwärmte er für Jenny Linds Gesang. Dann ging er nach Berlin, wurde B. v. Langenbecks Schüler, i860 übernahm er die chirurgische Klinik in Zürich, und 1867 diejenige in Wien. Dort schuf er mit dem Reichtum seiner Ideen seine Arbeiten und setzte sie mit seinen Schülern in chirurgische Taten um. Man rechnete es ihm hoch an, daß er „den Mut hatte, in der Chirurgie die volle Wahrheit zu sagen, indem er mit beispielloser Offenheit über alles, was ihm glückte und mißglückte, Rechenschaft ablegte“. — In seinen Briefen „wandeln wir in einem Garten, wo die Dankbarkeit und Freundschaft blühen, wo Wissenschaft und Kunst, eng verschlungen, nebeneinander ranken und ein köstlicher Humor aufschießt. Alles umgrünt von bestrickender Liebenswürdigkeit“. Autobiographisch hat uns Billroth nur diese kurze autobiographische Skizze hinterlassen, die aus Wien vom Juni 1880 datiert ist. Nach seinem Tode erschien sie in den Wiener medizinischen Blättern nebst einigen an ihn gerichteten Briefen von B. v Langenbeck und Robert Koch1).

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© Julius Springer in Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • Erich Ebstein
    • 1
  1. 1.LeipƶigDeutschland

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