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Friedrich Wilhelm von Hoven (1759–1838)

  • Erich Ebstein

Zusammenfassung

Er wurde geboren am 11. März 1759 zu Ludwigsburg und besuchte mit Schiller die Karlsschule. Hier sahen beide zum erstenmal in ihrem Leben Goethe. In seiner Autobiographie (Nürnberg 1840, S. 61 f.) hat er darüber berichtet. Besonders interessant ist Hovens Bericht über das Zusammentreffen mit Schiller nach zehn Jahren (1793/4). In Hovens Würzburger Zeit als ordentl. Professor und als erster Arzt am dortigen Juliusspital (1803/6) fällt Schillers Tod. 1806 ging Hoven von Würzburg nach Ansbach, und später nach Nürnberg. Er starb am 8. Februar 1838 zu Nördlingen. Wenige Tage zuvor hatte er seine Autobiographie abgeschlossen, die dann von „einem seiner Freunde und Verehrer“ herausgegeben wurde. In Hovens Arbeiten und Memoiren spricht sich der wechselnde Charakter der Heilkunde seiner Zeit in bemerkenswerter Weise aus, besonders in seinem medizinischen Glaubensbekenntnis, das er schon 1828 (Nürnberg) unter dem Decknamen: E. Fr. Wahrhold, und unter dem Titel: „Rhapsodien aus den hinterlassenen Papieren eines praktischen Arztes“ herausgegeben hatte. Achtzehn Briefe Schillers an ihn haben seine Autobiographie besonders wertvoll gemacht. Wie Hoven auch Jean Pauls Besuch in Nürnberg (Juni 1812) gedenkt. so spricht Jean Paul von dem köstlichen Schwaben. (Berend, Eduard: Jean Pauls Persönlichkeit. München und Leipzig 1913, S. 96 und 316).

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© Julius Springer in Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • Erich Ebstein
    • 1
  1. 1.LeipƶigDeutschland

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