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Die sogenannten imaginären Zahlen und ihre Anwendungen

  • Otto Hölder

Zusammenfassung

Der Gedanke, z. B. die Gleichung
$$x^2 + 3 = 0$$
dadurch angeblich lösbar zu machen, daß man
$$x = \sqrt { - 3} = \sqrt 3 \cdot \sqrt { - 1}$$
schreibt, ist nicht nur ein dem ursprünglichen Zahlbegriff widersprechender, sondern auch zugleich ein in gewissem Sinne trivialer. Daß die aus der Quadratwurzel aus — 1 gebildeten „imaginären Zahlen“ sich durchsetzten, lange ehe für sie eine wirkliche Begründung gegeben worden war, liegt ohne Zweifel an dem großen Erfolge, den Bombelli mit ihrer Anwendung auf den „casus irreducibilis“ der Gleichung vom dritten Grade gehabt hat1).

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1924

Authors and Affiliations

  • Otto Hölder
    • 1
  1. 1.Universität LeipzigDeutschland

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