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Zusammenfassung

Intraoperative Messungen einzelner Respirationsgrößen sind mit den üblichen Lungenfunktionsprüfungen nicht unmittelbar vergleichbar. Letztere finden unter konstanten, reproduzierbaren Bedingungen statt. Der Untersucher bestimmt Beginn und Ende der Funktionsprüfung, auf die er sich allein konzentrieren kann, da der Patient sich selbst beobachtet. Auf die Mitarbeit des Patienten, ohne die eine Ergospirometrie z. B. ebensowenig durchführbar ist wie die Bestimmung von Vitalkapazität, Atemgrenzwert und viele andere Größen, kann sich der Untersucher weit-gehend verlassen. Die Messungen können unter Ruhebedingungen oder unter einer definierten Belastung erfolgen. Einzelne Parameter wie CO2-oder CO2-Druck oder bestimmte Gaszusammensetzungen können gezieltvariiert und bis zu einer zumutbaren Grenze erniedrigt oder erhöht werden. Diese Grenze gibt in den meisten Fällen der Patient selber an. Die Rückwirkung eines einzelnen Medikamentes auf die Atemfunktion läßt sich spezifisch darstellen, da andere Medikamente und Einflüsse fehlen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Ulrich Henneberg
    • 1
  1. 1.Institut für AnaesthesiologieFreien Universität BerlinBerlinDeutschland

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