Advertisement

Einführung

  • Susanne Meyer-Osterkamp
  • Rudolf Cohen
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie Psychiatry Series book series (PSYCHIATRIE, volume 7)

Zusammenfassung

Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung der Größenkonstanz bei Schizophrenen. Größenkonstanz, ein Begriff der Wahrnehmungspsychologie, bezeichnet unsere Fähigkeit, die Größe eines Objektes trotz Variation bestimmter Umweltsbedingungen annähernd richtig zu beurteilen. In unserer Wahrnehmung bleibt ein Gegenstand in seiner Größe konstant, auch wenn er uns in verschiedenen Entfernungen dargeboten wird und damit auf der Retina ein verschieden großes Bild entwirft. Je weiter entfernt vom Auge ein Objekt derselben Größe dargeboten wird, um so kleiner ist das auf der Retina entworfene Bild dieses Objektes. Wir stützen unser Größenurteil aber nicht allein auf die Größe des retinalen Abbildes, wir verwerten vielmehr alle verfügbaren Reizgegebenheiten, um die Distanz des Objektes abzuschätzen und gelangen dadurch zu einer annähernd adäquaten Einschätzung der Gegenstandsgröße, zu einem „größenkonstanten“ Urteil. Diese Wahrnehmungsleistung können wir täglich an uns beobachten, in der Allgemeinen Psychologie ist sie seit langem bekannt (s. z. B. Woodworth u. Schlosberg, 1954, S. 480 ff.).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • Susanne Meyer-Osterkamp
    • 1
  • Rudolf Cohen
    • 1
  1. 1.Fachbereich PsychologieUniversität KonstanzKonstanzDeutschland

Personalised recommendations