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Das Alter der Ablagerungen am Wolfsbuckel bei Bammental

  • Florian Heller
Conference paper
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Part of the Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften book series (HD AKAD, volume 1949 / 11)

Zusammenfassung

Vor einigen Jahren beschäftigte sich Soergel (1933) unter anderem auch eingehend mit der Altersdatierung der Kies- und Sandablagerungen, die am Fuß der Hollmuth am sogenannten Wolfsbuckel in einer größeren Grube angeschnitten wurden. Das Profil dieser Grube, an dessen Aufbau auffallend starke Kiesanhäufungen beteiligt sind, gibt ein wesentlich anderes Bild als das der nicht allzu fernen Sandgrube am Sandbusch-Grafenrain bei Mauer. Aus dieser Tatsache folgert Soergel, daß eine Gleich — alterigkeit der Ablagerungen in beiden Aufschlüssen nicht möglich sein könne. Er begründet diese Auffassung wie folgt: „Wenn der Neckar zur Bildungszeit der Mauerer Sande über den östlichen, gefällsstarken Ast der Schlinge ins Gebiet des Schiingenkopfes wesentlich nur Sande zubringen konnte, kann er nicht über den gefällsarmen Schlingenkopf mehrere Kilometer in den gefällsschwachen westlichen Schiingenast in größerer Menge kiesiges Material verfrachtet haben.“Nach Soergel soll das Gesteinsmaterial der Kiese am Wolfsbuckel in seiner ganzen Zusammensetzung viel mehr an die Neckarkiese nordöstlich der Wehräcker als an die Sande von Mauer erinnern. Letztere sollen mehr interglazialen, die Kiese vom Wolfsbuckel dagegen mehr glazialen Charakter tragen, was auch aus der faziell abweichenden Fauna abgeleitet wird.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin, Göttingen and Heidelberg 1949

Authors and Affiliations

  • Florian Heller
    • 1
  1. 1.NürnbergDeutschland

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