Advertisement

Die interstitiellen Zellen

  • Max Watzka
Chapter
  • 9 Downloads
Part of the Handbuch der Mikroskopischen Anatomie des Menschen book series (MIKROSKOPISCHEN, volume 7 / 3 / 3)

Zusammenfassung

Unter dem Begriff „weibliche Zwischenzellen“ werden von den einzelnen Forschern sehr wesensungleiche Gebilde verstanden. Manche Autoren zählen den Zwischenzellen epitheliale und bindegewebige oder sogar vasogene Elemente zu. Stroma-, Theca-, Markstrang-und Markzellen des Ovars sowie Zellen der Corpora lutea (Thomopoulou und Li 1954) und Corpora atretica, kurz alle zelligen Elemente, die sich irgendwie zwischen den Follikeln bemerkbar machen, wurden einfach „Zwischenzellen“ genannt. So faßt auch Patzelt (1947, 1955) unter diesen Namen alle Lipoide enthaltenden Zellen des Eierstocks zusammen, wenn auch deren Aussehen ein verschiedenes ist. Er kommt zu der Feststellung, daß diese lipoidhaltigen Zellen bei den Säugern aus verschiedenen Abkömmlingen des Eierstockes, nämlich aus Keimsträngen, Thecazellen und Mesenchymzellen hervorgehen, ohne daß eine deutliche Abgrenzung untereinander möglich wäre. Kurz entschlossen hat man diese für die innere Sekretion in Anspruch genommen und mit entsprechenden Namen wie „Glandula interstitialis“, „Zwischendrüse“. oder auch „Pubertätsdrüse“ belegt (Boitin 1900, Bourx und Ancel 1903, Lipschütz 1919, Steinach 1920 u. a. m.).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • Max Watzka
    • 1
  1. 1.Universität Mainz/RheinDeutschland

Personalised recommendations