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Die Follikelatresie

  • Max Watzka
Chapter
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Part of the Handbuch der Mikroskopischen Anatomie des Menschen book series (MIKROSKOPISCHEN, volume 7 / 3 / 3)

Zusammenfassung

Unter Follikelatresie versteht man den Vorgang, bei dem Follikel uneröffnet (atretisch) innerhalb des Ovariums zugrunde gehen. Über den Follikeluntergang bei Mensch und Tier liegen bereits zahlreiche ältere eingehende und gründliche Untersuchungen vor (Seitz 1906, Wallart 1907, Novak 1930 u. a.). Eine Rückbildung der Follikel kann man im menschlichen Ovar von der Geburt bis zur Menopause beobachten. Aber auch in der Fetalzeit gehen bereits zahlreiche Follikel zugrunde, und es können schon Ureizellen durch Pyknose und Karyolyse verschwinden. Rodriguez-Sariano (1952) konnte in allen Eierstöcken bei Neugeborenen und Kindern eine „morphologische Aktivität“ des Follikelapparates feststellen. Reifungsprozesse und Rückbildungsvorgänge spielen sich wie bei Erwachsenen ab, jedoch kommt es nicht zu Follikelsprung und Gelbkörperbildung. Während Schröder (1930) nach der Geburt in kindlichen Ovarien nur ausnahmsweise Follikel von 3–5 mm Größe sehen konnte, beschreibt Rodriguez-Sariano hier Bläschenfollikel von 6–11 mm Durchmesser.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • Max Watzka
    • 1
  1. 1.Universität Mainz/RheinDeutschland

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