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Zusammenfassung

Zum Nachweis von V-Neutronen werden, wie in Abschnitt 2 erwähnt wurde, Bortrifluorid-Zähler verwendet. Die Neutronen werden von Borkernen eingefangen. Es treten hier Kernumwandlungen auf, bei denen α — Teilchen frei werden. Die durch die α — Teilchen gebildeten Ionen führen in den im Proportionalbereich arbeitenden Zählrohren zur Ausbildung von Entladungsimpulsen, die zum Nachweis von V-Neutronen dienen. Diese Entladungsimpulse besitzen eine bestimmte Dauer (z.B. 20 μsec bei NM-64 Monitoren). Während dieser Zeit können die neu ankommenden Teilchen nicht gezählt werden. Daher wird diese Zeit als Totzeit des Zählrohres bezeichnet. Diese Totzeit kann durch elektronische Maßnahmen künstlich verlängert werden. HATTON und CARMICHAEL haben die Abhängigkeit der V-Neutronen von der Totzeit in einem NM-64 Neutronenmonitor untersucht. Das Ergebnis dieser Untersuchungen zeigt Abb. 4. Hier gibt die Ordinate den absoluten Überschuß an V-Neutronen über die Zahl der Kerntreffer pro Minute.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Berlin Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Ahmad Zand Niapour

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